Ortsverband Herxheim/Insheim

 

Antrag zur Aufnahme als TOP in die nächste Gemeinderatssitzung/Insheim.
 

Thema: Diskussion über Erdbebenhäufung ausgelöst durch Geothermie und deren Folgen

Begründung:

Seit August 2009 wurden in Insheim 2 Erdbeben registriert,
die nicht nur in Landau sondern auch landesweit ein vielfaches Echo  hervorgerufen haben.
In Landau wurde in einer Bürgerversammlung in der vollbesetzten Festhalle offen über die Folgen der Bohrung und der offensichtlich daraus resultierenden Erdstöße diskutiert.
Als erstes wurde die Anlage in Landau stillgelegt bis geklärt ist, welche Konsequenzen für einen reibungslosen Betrieb der Anlage gezogen werden müssen. Verschiedene Tests, z.B. mit Sensoren im Bohrloch, wurden durchgeführt.
Die Versicherungssumme für eventuell anfallende Schäden wurde auf 50 Mio € erhöht.
Wir sind der Meinung, dass auch die Insheimer Bürgerinnen und Bürgen ein Recht auf umfassende Aufklärung haben. In einem ersten Schritt diskutiert der Gemeinderat über dieses Problem mit dem Ergebnis, dass es auch in Insheim zu einer ausreichenden Erhöhung der Versicherungssumme kommt und dass ebenfalls entsprechende Tests wie in Landau durchgeführt werden. Und dann sollte auch in Insheim eine Bürgerversammlung stattfinden, in der Fachleute über die Folgen des Geothermieprojekts in Insheim aufklären.

Beschlussvorschlag:
Der Gemeinderat fordert den Betreiber auf, die Versicherungssumme in Insheim wie in Landau auf 50.- Mio € zu erhöhen.
Der Gemeinderat fordert den Betreiber auf, im Gemeindegebiet von Insheim Sensoren aufzustellen, die weitere auftretende Erdstöße messen können.
Nach diesen Beschlüssen im Gemeinderat wird eine Bürgerversammlung in Insheim einberufen, in der Fachleute Rede und Antwort stehen.

(02.11.2009)