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Grüne Liste für Landau - Land Kommunalwahl 2009
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Programm Landau - Land Kommunalwahl 2009
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Bild v.l.n.r. Steven Ditsch, Ulrich Huber, Dr. Kurt Becker, Sabine Hof, Thierry Gangloff mit Tochter,
Dr. Hansjörg Dumm
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Grüne Liste für Landau-Land 1. Ulrich Huber, Impflingen, Dipl. Ing. (FH) Architekt
2. Sabine Hof, Billigheim-Ingenheim, Bilanzbuchhalterin 3. Steven Ditsch, Impflingen, Lehrer 4. Thierry Gangloff, Leinsweiler, Steinbildhauermeister
5. Dr. Kurt Becker, Heuchelheim, Arzt für Allgemeinmedizin 6. Edith Atwater, Knöringen, Rentnerin 7. Martin Koller, Impflingen, Dipl. Psychologe
8. Dr. Hansjörg Dumm, Billigheim-Ingenheim, Oberstudienrat 9. Debbie Ann Boßlet, Impflingen, Dipl. Sozialpädagogin 10. Ulf Hermann Stock, Mühlhofen, Küchenmeister
11. Silke Becker, Heuchelheim, Psychologin 12. Jan Huber, Impflingen, Auszubildender 13. Mathias Boßlet, Impflingen, Arzt
14. Johann Peter Asmus, Impflingen, Messgehilfe
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mailto: landau-land@gruene-suew.de
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(1) Schulen und Kindergärten... die Grünen Landau-Land setzen sich für die
Einrichtung von integrierten Gesamtschulen an den Schulstandorten in Billigheim-Ingenheim und Ilbesheim ein. In Siebeldingen soll eine Ganztagsbetreuung eingerichtet werden. Wir fordern
den Ausbau der Schulsozialarbeit auch an den Grundschulen und im Vorschulalter. Die Kindergärten sollen „elternfreundliche Ganztags-Öffnungszeiten“ einrichten.
(2) ILEK…
Das integrierte ländliche Entwicklungskonzept geht in die Umsetzungsphase. Die Federführung ist jetzt bei Landau-Land. Wir wollen die Ideen in
Kooperation mit der Stadt Landau umsetzen – vor allem in Bezug auf erneuerbare Energien. (Tresterpelletproduktion, Geothermiekraftwerke, Wasserwirbelkraftwerke) Dabei geht es auch um die
nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Strukturwandel, Steigerung der regionalen Wertschöpfung und um das Biosphärenreservat Pfälzerwald.
(3) Erneuerbare Energie….
3. Standbein der Werke… die Grünen Landau-Land bekennen sich klar zur Nutzung der Windenergie,
wo dies baurechtlich zulässig ist, und die entsprechende Windmenge zu erwarten ist. Wir sind für einen Energiemix aus Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie, Wasserkraft und
Tresterpellets. Wir fordern das dritte Standbein der Werke für Erneuerbare Energien, mit dem Ziel der dezentralen, regionalen Energieversorgung. Grundsätzlich sind wir gegen eine
Privatisierung kommunaler Versorgungseinrichtungen. Das „blaue Gold“ – unser Trinkwasser – darf nicht in private Hände.
(4) B 10 und B 38... die Grünen sind gegen den weiteren Ausbau der Bundesstraßen. Die neuesten Umfragen zeigen, dass die Hälfte der Bevölkerung sich gegen den weiteren Ausbau
ausgesprochen hat. Wir unterstützten die Bemühung der Bürgerinitiativen nach Kräften. Die B 38 mutiert bei einem weitern Ausbau zur Weinstraßenautobahn, weil der überregionale
Verkehrsdruck auch aus dem Elsass immer größer wird.
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(5) Umwelt- und Naturschutz.... beginnt vor der eigenen Haustür. „EINMISCHEN“ – Dazu brauchen wir die Mithilfe aller BürgerInnen
Verbände,Vereine und Organisationen. Die ökologischen Bemühungen werden bei uns gebündelt. Wir sind gegen das Ausbringen gentechnisch behandelter Pflanzen und für den Erhalt und die
Pflege der heimischen Sorten- und Artenvielfalt
(6) Feuerwehren… Die Feuerwehren sollen baulich so ausgestattet werden,
dass optimale Bedingungen vorgefunden werden. Wir fordern, dass die Belange der Jugendfeuerwehren dabei zu berücksichtigen.
(7) Sanfter Tourismus „Landauer Land“.…
die Grünen in Landau-Land wollen den Erlebnis und Massentourismus verhindern. Es muss nicht zu jedem Gipfel oder Hütte eine gut ausgebaute
Straße führen. Das Rad- und Wanderwegenetz ist weiter auszubauen. Ökologisch sensible Bereiche sind zu schützen und ggf. zu sperren. Der Fluglärm der Hobbyflieger, vor allem am
Wochenende muss eingeschränkt werden.
(8) Landwirtschaftlicher Strukturwandel... ökologische Qualitätssicherung für
Produkte aus der Region ist das Ziel unseres Handelns. Den Produzent- Innen von nachhaltig regional erzeugten Produkten muss die Existenzgrundlage gesichert sein. Der Trend, hin zu
ökologisch produzierten Lebensmitteln ist unumkehrbar. Wir wollen eine verstärkte Förderung der ökologischen Anbaumöglichkeiten. Wir wollen eine gläserne „Verbraucherkette“.
(9) Nahverkehr... Das Busangebot muss speziell in unserer Region komplett auf eine halbstündige Vertaktung ausgebaut werden. Wir
fordern den Nachtschwärmerbus für alle, um „autofrei“ an Festen und Veranstaltungen teilnehmen zu können. Das Defizit des ÖPNV zahlen alle, vor allem aber die Eltern
schulpflichtiger Kinder die weiterführende Schulen besuchen. Jetzt zahlen die Eltern der „Realschüler plus“ die Zeche für die Schulreform. Das ist ungerecht und unsozial.
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(10) Flächennutzungs- u. Bauleitplanung. soll zum Ziel haben, dass Ortskerne auch in Bezug auf die vorhandene Denkmalstruktur erhalten und
entwickelt werden. Die Erhaltung, Entwicklung und Festigung der dörflichen Struktur ist unser Ziel. Wir sind gegen die Zersiedelung unserer Landschaft durch fragwürdige „privilegierte
Bauten“
(11) Bürgernähe.... bedeutet für die Grünen in Landau-Land größere Transparenz im politischen Handeln. Es sollten rollende
Bürgerbüros eingereichtet werden, um z.B. Winzern und SeniorInnen Anfragen, Anträge und Formulare vor Ort zu erklären bzw. zu bearbeiten. Wir fordern die Einrichtung einer
Verbraucher-, und Umweltschutzberatung auch in der Verbandsgemeinde Landau-Land.
(12) Jugendpolitik.... die Grünen in Landau-Land
fordern die Einrichtung eines Jugendparlaments. Wir nehmen die Jugendlichen als Politikpartner sehr ernst und werden sie ermuntern, Anträge ohne Rücksicht auf formelle Zwänge, an die
Gemeinderäte zu stellen.
(13) Senioren…. Wir fordern ein SeniorInnenparlament. Wir setzten uns dafür ein, dass auch SeniorInnen die
kein Auto haben, aus der Verbandgemeinde Landau-Land zur Verbandsgemeindeverwaltung, Kreisverwaltung oder ins LA-O-LA oder ins Thermalbad nach BZA können und nicht nur bis zum Bahnhof in
Landau. Die Versorgung mit Grundnahrungsmittel sollte in jedem Ort sichergestellt werden.
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14.03.08 GRÜNE fordern IGS für Landau-Land
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Die Grünen im Kreistag Südliche Weinstrasse und im Verbandsgemeinderat Landau-Land kritisieren den anstehenden
Kreistagsbeschluss zur Schulentwicklung im Kreis SÜW, der in seiner Konsequenz die Schließung der Sekundarstufe I an den Schulstandorten Billigheim-Ingenheim und Ilbesheim zur Folge hat.
Als „zu kurz gesprungen“ bewerten Ulrich Huber und Ulrich Mann auch die Aussage von Ministerin Ahnen, die in einer Landtagsdebatte von der „Sicherung des Schulsystems für die nächsten
5-10 Jahre“ gesprochen hat, gleichzeitig aber in Landau-Land die Schließung von Schulen billigend in Kauf nimmt. Dies zeigt nach Ansicht der beiden grünen Kommunalpolitiker, dass sich
weder die Landesregierung, noch der Kreis und auch nicht die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Landau-Land über die Tragweite dieser schulpolitischen Maßnahme bewusst sind. Die
Schließung der Schulen – von der Landesregierung vorgedacht - soll nun auf kommunalpolitischer Ebene vollzogen werden. Es berücksichtigt nach Meinung der Grünen nicht, dass damit eine
eklatante Verschlechterung für die Schüler und Eltern in Landau-Land eintreten wird, wenn alle weiterführenden Schulen dort geschlossen würden. (U.H/U.M)
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