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Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen SÜW lehnt die geplante Privatisierung der Bahn und den damit verbundenen Börsengang der Bahn ab. Eine Privatisierung der Bahn hätte gravierende Folgen für die Region und würde eine Verschlechterung des Service und der Beschäftigtensituation bei der Bahn bewirken.
Die Grünen kritisieren die Privatisierungspläne und die Pläne die Bahn an die Börse zu bringen von Verkehrsminister Tiefensee. Durch ihre
Realisierung
- würden weitere Strecken in den Regionen als unrentabel eingestuft und stillgelegt werden (bis zu 5000 km geplant)
- würden viele Beschäftigte der ohnehin schon stark reduzierten Bahnbelegschaft ihren Arbeitsplatz verlieren (30.000 Beschäftigte
könnten betroffen sein)
- würden Regionalisierungsmittel des Bundes und der Länder zur Stärkung des Personennahverkehrs gestrichen
- würde die Bahn für einen Appel und ein Ei weit unter Wert verkauft werden, da der Bund nach den Plänen des Verkehrsministers die
Hälfte des Bahnanteils für 6,5 Milliarden € an der Börse platziert möchte, die Bahn jedoch das vierzehnfache, nämlich 183 Mrd. wert ist
- würden Großinvestoren angelockt, die die Bahn nur als Gewinn abwerfende Milchkuh ansehen könnten und bei späterem Desinteresse
abstoßen würden
Der Kreisverband von Bündnis 90/die Grünen unterstützt aus diesen Gründen den Aufruf des Bündnisses 'Bahn für Alle', der von den
Verbänden und Organisationen 'Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di', 'Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland', 'Robin Wood', 'ATTAC', 'VCD-Brandenburg', 'Arbeitskreis Verkehr und Umwelt
Umkehr e.V.', 'Grüne Jugend', 'eurosolar', 'BI Queichtal', 'BI Landau', 'Naturfreunde Deutschlands', 'Grüne Liga', 'Bahn von Unten in Transnet', 'Bürgerbahn statt Börsenwahn', 'solid' und 'NaBu
Landau' getragen wird und bittet den Aufruf zu unterzeichnen.
Die Abgeordneten im Bundestag sollen von mit diesen Unterschriften aufgefordert werden bei der bevorstehenden Abstimmung im kommenden
Jahr gegen die Privatisierungspläne der Bahn zu stimmen.
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